#6 Anruf bei meiner Gastmutter

Yippijajei! Ich habs geschafft 😀

Gestern Abend hab ich mich endlich getraut bei meiner Gastmutter anzurufen. Die beste Entscheidung überhaupt! 😉

Meine Befürchtungen waren halt sowas wie: „Werde ich überhaupt irgendwas verstehen?“, „Versteht sie denn wer ich bin?“, „Was ist wenn ich mich gar nicht auf Spanisch ausdrücken kann?“

Aber das alles war überhaupt kein Problem. Klar, ich hab nicht alles verstanden, aber letztendlich gings mir danach tausendmal besser, obwohl wir nur 10 Minuten oder so telefoniert haben.

Solltet ihr in einer ähnlichen Situation sein, kann ich euch nur raten: Traut euch!

XoXo, Marlene 😉

 

 

#5 Wochenüberblick

Die Sommerferien sind vorbei, der Herbst lässt langsam grüßen und es ist bald soweit!!! Nur noch 1,5 Wochen und dann bin ich in Spanien! Ich kann es kaum fassen und wenn ich mal ganz ehrlich bin, obwohl es echt nicht mehr lange dauert, kann ich es immer noch nicht ganz realisieren…

Da ich ja schulpflichtig bin, muss ich bis zu meinem Abflug hier in Hamburg noch zur Schule gehen. Das mag ja nervig sein, aber es hat auch den Vorteil, dass ich all meine Klassenkameraden noch sehe. (Was soviel heißt wie: Möglichst viel quatschen (auch im Unterricht! 😀 ) und die Zeit damit sinnvoll nutzen. Wir sind jetzt in der zehnten Klasse und für meine deutschen Mitschüler läuft es somit auf den MSA zu, weshalb für sie (eigentlich) Konzentration angesagt ist.

Ich bin schon gespannt wie es in der spanischen Schule wird und hoffe dort möglichst schnell Freunde zu finden. Mal gucken wie anders der spanische Unterricht ist, aber komplett anders wird er wohl nicht sein. Es wär auf jeden Fall hilfreich, wenn ähnliche Themen behandelt werden, da ich dann dementsprechend wenig Schulstoff für die 11. in Deutschland nachholen müsste. Aber es kommt, wie es eben kommt 😉 Angst macht mir dabei, dass ich am Anfang wohl nichts verstehen werde, und ich nicht weiß wie ich damit dann klarkomme.

Meine Vorbereitungen für meinen Abflug laufen inzwischen. Montag zum Beispiel war ich mit meinem Vater bei der Bank um mir ein Giro-Konto erstellen zu lassen. Da im Ausland Gebühren fürs Geld abheben anfallen werden, muss ich eher einmal pro Monat Geld abheben und dann mit Bargeld bezahlen. Bezahl ich aber in den Läden selber mit Karte, sollten eigentlich keine Gebühren anfallen.

Am Samstag war ich vormittags bei meinem Opa um mich von ihm vor meinem Auslandsjahr zu verabschieden, da er jetzt noch auf eine Reise fährt. Es war ziemlich nett, aber natürlich auch etwas traurig zu wissen, dass man sich für eine lange Zeit nicht mehr sieht.

Am Nachmittag war ich dann bei einer Freundin eingeladen zusammen mit einer anderen Freundin zu übernachten und einen PLL („Pretty Little Liars“)-Marathon zu machen, doch haben sie mich dann mit einer geschickten Geschichte dazu bekommen zu einem Freund zu gehen weil Clara dort etwas „vergessen“ hatte, was aber nur ein kleiner Trick war für eine Überraschungsfeier bei ihm zu Hause 🙂 ! All meine engsten Freunde waren da und es war ein echt netter Abend. Danke, nochmal!!

Heute hab ich mir überlegt welche Klamotten ich so mitnehmen möchte, welche wie mir aufgefallen ist, ziemlich viele sind! Mal gucken wie ich alles in  meinen Koffer kriege. Erlaubt sind mir 23kg und ich bin mir sicher, dass ich die ausschöpfen werde 😉 Beim rauslegen meiner Klamotten ist mir aufgefallen, dass ich noch eine schwarze Jeans und vielleicht einen Bikini brauche, welche ich dann morgen mit einer Freundin besorgen werde.

Das ist so, was gerade im Ausblick auf mein Abenteuer abläuft,

Marlene 🙂

P.S: Eigentlich versuche ich immer passende Bilder zu finden, aber hier hat sich das irgendwie nicht so angeboten… Sorry! 😀

 

 

 

#4 Was sonst noch so ansteht

Da bin ich wieder!

Die dritte und letzte Woche meines Praktikums hat jetzt angefangen und es führt alles auf die Ferien zu. Nur noch 10 Tage! Für manche, die mit Ayusa ins Ausland fliegen, heißt es jetzt schon bald Koffer packen und Abflug. Bei mir dauert das noch etwas. Ich fliege „erst“ am 18.09., was bedeutet, dass ich noch 3 Wochen hier in Deutschland zur Schule gehen werde.

Unbenannt

 

 

 

 

 

Eine Klassenkameradin von mir macht auch ein Auslandsjahr, aber ihres geht ganze 13 Monate. Sie fliegt schon morgen nach Costa Rica! Heute war ihre Abschiedsfeier und ich wusste erst gar nicht wie ich mich von ihr für mehr als ein Jahr verabschieden soll…

Keine Ahnung wer überhaupt meinen Blog ließt, aber danke an alle, die es tun!

Es stehen also bald Zeugnisse an und, sobald ich meins erhalten hab, soll ich ein Formular für die spanische Schulbehörde ausfüllen in dem meine Noten, der letzten 3 Versetzungszeugnisse stehen und Kopien von meinen Zeugnissen, meines Erachtens etwas doppelt gemoppelt, aber naja 🙂

Unbgenannt

Was mir auch gerade einfällt ist, dass ich für meine Schule auch noch das Formular für meine Profilwahl abgeben muss o.O Ich brauche dafür aber noch die Unterschrift meiner Klassenlehrerin, deshalb kann ich das erst nach meinem Praktikum machen. Ich habe mich für das Sprachprofil meiner Schule entschieden, also mit Schwerpunkt auf Spanisch, Latein und PGW (=Politik Gesellschaft Wirtschaft).

Vor einigen Wochen habe ich einen Brief an meine Gastmutter geschrieben, aber von ihr irgendwie noch nichts gehört. Ich weiß nicht, was das heißt. Hat sie meinen Brieg bekommen und findet es nicht nötig mir zu antworten, weil sie mit dem Kennenlernen warten will bis ich da bin? Hat sie den Brief gar nicht bekommen und wartet auf eine Geste? Ich hab keine Ahnung. Vielleicht sollte ich mal bei ihr anrufen, aber irgendwie kann ich mich dazu noch nicht entschließen.

2016-12-7--21-51-05 2016-12-7--21-52-10

In den Ferien möchte ich mich um ein Gastgeschenk für meine Gastmutter kümmern. Ich weiß noch nicht genau, was ich mir vorstelle, aber ich hoffe die kreativen Ideen kommen noch ;P

Ansonsten fällt mir gerade nichts weiteres ein, das noch für mich ansteht,

also würd ich mal sagen:

Ihr hört bald wieder von mir! 🙂

 

 

 

#3 Vorbereitungstreffen und Gastfamilie

 Heyy 🙂

Das Vorbereitungstreffen liegt schon etwas zurück, aber hab gerade ziemlich viel in der Schule zu tun und bin deswegen leider nicht dazu gekommen zu schreiben. Das Vorbereitungstreffen war super und ich habe viele nette Menschen kennengelernt. Und jaa auch einiges zu meinem Auslandsjahr erfahren :D.

Ich hatte eine Menge Spaß, auch wenn es anstrengend war den ganzen Tag drinnen zu sitzen. Wir haben verschiedene Workshops zum Thema Kultur, Gastfamilie und Schule gemacht. Später sollten wir auch noch Rollenspiele machen, was bei meiner Gruppe eher schlecht als recht klappte, aber naja wir haben‘s überlebt.IMG-20160531-WA0014

Doch was danach kam, hätte ich nie erwartet. Eine der Betreuerin meinte, sie habe noch eine Überraschung für jemanden. Ich habe mir erstmal nichts dabei gedacht, doch dann meinte sie für jemanden, der nach Spanien fährt und da gab es nur ein Mädchen außer mir. Und dann: „Marlene!“ Ich sollte nach vorne kommen und bekam einen Briefumschlag überreicht. Ich habe meine Gastfamilie bekommen!!! Ich war so sprachlos wie noch nie in meinem Leben. Ich konnte es einfach nicht glauben und kann es eigentlich immer noch nicht. Ich komme nach Mazagón, was in der Provinz Huleva liegt und ganz nah am Strand ist. Ist das nicht genial?!

mazagón

Ich werde „nur“ eine Gastmutter haben. Sie hat zwar zwei Kinder, aber sie sind schon erwachsen und ausgezogen. Außerdem hat sie eine Hündin, die Nela heißt. Das freut mich sehr. Meine Schule dort ist nah an „meinem Haus“ und ich werde dort in die 10. Klasse gehen.

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich meinem Traum jetzt einen wichtigen Schritt nähergekommen bin, und immer, wenn ich daran denke werde ich ganz aufgeregt.

Bis dann,

Marlene 🙂

 

#2 Die Idee zum Auslandsjahr in Spanien

Hallo ihr da draußen! 😀

Das ist mein allererster Blog also verzeiht mir wenn ich hier noch etwas schueleraustausch-spanien-rote-hueterumexperimentiere und den einen oder anderen Fehler mache…

Dieser Blog ist für meine Familie und Freunde aber auch einfach für jeden, der sich für das Thema Auslandsjahr in Spanien interessiert oder irgendwie auf meinen Blog gestoßen ist.

Ich erzähl jetzt einfach mal ein bisschen wie es überhaupt dazu kommt, dass ich ein Auslandsjahr machen möchte und wie ich auf Spanien gekommen bin. Ein bisschen darüber steht zwar schon oben aber naja, doppelt hält eben besser :P.

Ich werde dieses Jahr, also 2016, im September für ein ganzes Schuljahr (10 Monate) nach Spanien gehen/fahren/fliegen (was sagt man..? :D).

Ich hatte, glaube ich, schon immer den Traum einmal für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Ich hatte keinen genauen Plan wohin oder wann, nur wollte ich einfach mehr von der Welt sehen, am besten für einen längeren Zeitraum, damit ich die ganze Kultur in allen ihren Facetten kennenlernen kann und nicht bloß Tourist sein.

Die Zeit verging und dann tadatadaaa plötzlich ist die 10. Klasse gar nicht mehr so weit weg O.o . Ich hab kurz überlegt und mir dann gedacht, dass das für mich wohl der beste Zeitpunkt ist, um wegzufahren. Ich möchte nämlich unbedingt in meiner Stufe mit meinen Freunden bleiben und damit das geht, muss ich eben in der 10. Klasse das Auslandsjahr machen und dann direkt in die 11. einsteigen, ohne zu wiederholen.

Der zeitliche Plan war somit gemacht, also ran an den Speck! Ich hab mir den Laptop geschnappt und direkt mal angefangen, nach Auslandsjahren zu googlen. Ich fand natürlich verschiedenste Organisationen, doch musste ich leider feststellen, dass man bei den meisten Organisationen 15 sein muss, wenn das Auslandsjahr losgeht, ich aber dann erst 14 bin… :/

Doch nach weiterem Suchen wurde ich auch schon fündig: AYUSA. Auch hier sind nicht alle Programme ab 14 machbar, doch nach Spanien konnte man mit 14! 😀 Zwar nicht mit dem landesweiten Programm, doch das machte mit nichts, da Andalusien super zu mir passt.Ayusa_Logo_Secondary_sm

AYUSA erschien mir perfekt, also wurde direkt mal die unverbindliche Kurzbewerbung abgeschickt – der erste Schritt war getan.

Doch wie bin ich überhaupt auf Spanien gekommen?

Ich hatte am Anfang erstmal keine Ahnung, wo ich hinwollte. So ziemlich jedes Land hat beeindruckende Seiten. Ich war, wie viele anderen auch, von der Idee des Auslandjahres in den USA angetan, doch hab ich dann mal etwas länger darüber nachgedacht, mir wurde klar, dass das nicht mein wirklicher Traum war. Das ist nur so die Möglichkeit, die die meisten in Betracht ziehen und umsetzen. Was mich auch beeindruckt hat, ist Kanada. Ein Land, in dem man Englisch und Französisch spricht, passt an sich irgendwie zu mir. Meine zweite Muttersprache ist schließlich Französisch. Da ich immer mehr vergesse, hätte ich das auffrischen können und Englisch braucht letztendlich jeder. Doch mit 14/15 Jahren auf einem anderen Kontinent leben..? Irgendwie war ich nicht überzeugt von der Idee, nach Kanada zu gehen. Meine Überlegungen verlagerten sich nach Europa. Und da war es: SPANIEN. Ich lerne seit Anfang der 8. Klasse Spanisch in der Schule. Es ist nicht mega weit weg von meinem Zuhause und mir gefiel die Idee von Spanien einfach. Es ist ein Land voller Kultur und Beherztheit, najaa zumindest hab ich das gehört… Ich war nämlich noch nie dort 😀 Aber mein Entschluss war gefasst: Ich will ein ganzes Schuljahr in Spanien verbringen!

 

So, das war jetzt mein erster „richtiger“ Post. Ich hoffe er hat euch gefallen 😉

Bis zum nächsten Mal, Marlene

Bilderquellen: intrax.de

 

#1 Über mich

Wer ich bin?

Ich bin Marlene, 14 Jahre alt und komme aus Hamburg. Ich fahre von September 2016 bis Juni 2017 zusammen mit AYUSA nach Andalusien, Spanien. Zurzeit gehe ich in die 9. Klasse eines Gymnasiums, also werde ich während der 10. Klasse in Spanien sein.

Ich tanze Hiphop, spiele Klavier und (wenn auch inzwischen ohne Unterricht) Geige. In meiner Freizeit höre ich gerne Musik, lese oder treffe mich mit Freunden. Im Sommer liebe ich es außerdem, schwimmen zu gehen.

PicsArt_07-05-08.48.45

Unschwer zu erkennen: Das bin ich an einem Flügel 😀

Hier war ich mit meinen Freundinnen schwimmen 🙂 Ist zwar schon recht lange her, aber meine Freude am Schwimmen ist nicht entschwunden 😛

Das Foto ist auf unserem Sardinien Urlaub 2015 entstanden. Mein Bruder war leider nicht mit dabei… Ihr seht dort von links nach rechts: mich, meine Schwester, meinen Vater und meine Mutter.

Meine beiden Katzen: Bonnie und Pippi (Langstrumpf) alias Pupi 😀

Vermissen werde ich am meisten Familie, die aus meinen Eltern, meinen älteren Geschwistern und meinen beiden Katzen besteht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe euch gefällt mein Blog! Bei Fragen, Anmerkungen oder Wünschen, schreibt mir doch  bitte einen Kommentar oder eine Email an marlene.av2002@gmail.com :).